Vitiligo

Alle Infos zu Behandlungsmöglichkeiten sowie Tipps und Erfahrungsberichte zu Therapien für Vitiligo finden Sie hier gesammelt. Diese Inhalte haben wir in über 15 Jahren Selbsthilfe gemeinsam zusammengetragen, hoffentlich hilft euch die Information hier weiter. Vitiligo Behandlung, Psoriasis Therapie - Möglichkeiten und Chancen:

Zum ersten Mal dabei: Gruppenreise ans Tote Meer vom 14.05. bis 11.06. von Marianne Hofer

Warum ich mich für die Teilnahme an der Reise entschieden habe? Ich bin inzwischen 64 Jahre alt und seit diesem Frühjahr "Neu-Rentnerin". Bereits seit 24 Jahren leide ich an Vitiligo. In den letzten beiden Jahren kam ein erheblicher Juckreiz dazu - zunächst an den Schienbeinen. Nach und nach dann am gesamten Körper. Seit zwei Sommern konnte ich keine Röcke mehr tragen, da meine Beine ständig blutig gekratzt waren. Im Schlaf habe ich mir die Haut immer öfter "abgezogen

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Jubiläumsreise 22 an das Tote Meer

In diesem Jahr war unsere Gruppenreise eine echte logistische Herausforderung, denn es war möglich, sich in der Zeit vom 14. Mai bis 11. Juni einen Reisetermin selbst auszusuchen. Gebucht wurden 2, 3 und 4 Wochen oder eine Schnupperwoche mit verschiedenen Abflugs- und Rückreisezeiten.

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Die Therapie von Hauterkrankungen hat sich gewandelt und gerade bei der Neurodermitis tut sich da aktuell einiges.

Man hat so vor 15 Jahren bei der Psoriasis gelernt, dass die Erkrankung in sich zusammenfällt wenn man weiß, was die Erkrankung verursacht und wie man das gut neutralisieren kann. Aktuell gibt es eine überschaubare Flut an Medikamenten für eine schwere Erkrankung. Bei der Schweregradeinteilung war früher noch die betroffene Hautfläche der Indikator, mittlerweile ist die Einschränkung der Lebensqualität da sehr ausschlaggebend.

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Mitglieder Versammlung des Deutschen Vitiligo Bundes

Am Wochenende fand die Mitgliederversammlung des Deutschen Vitiligo Bundes statt. Nach zwei Jahren Pandemie konnte man nur strahlende Gesichter sehen.

"Eine Wohltat für die Seele"

Es fand ein Austausch untereinander und zwischen den Teilnehmern statt,

Übrigens jeder Betroffene hat die Möglichkeit sich Informationen hier gratis zu holen.

https://vitiligo-bund.de/index.php/de/

Es gibt sehr viele Möglichkeiten fundierte Informationen durch den Verband und den Selbsthilfegruppen zum Krankheitsbild der Vitiligo zu erhalten.

Selbsthilfe ist „GRATIS“

Aussage von Prof. Dr. Böhm: Es wurde noch nie soviel zum Krankheitsbild der Vitiligo geforscht wie zur Zeit.

Neues wird dann zu gegebener Zeit auch hier veröffentlicht.

https://vitiligo-bund.de/index.php/de/

Vitiligo

Die Vitiligo ist eigentlich keine Hauterkrankung, sondern eine Fehlleistung des Immunsystems, bei der die Melanozyten angegriffen werden und nicht mehr arbeiten können. Auslösefaktoren können unter anderem Medikamente, Mangelzustände, hormonelle oder neurologische Prozesse sein, auch Stress kann es vorantreiben.  

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Vitiligo (Weißfleckenerkrankung)

Expertenrunde mit Prof. Dr. Hinsch

Die  Erkrankung zeigt sich in weißen pigmentfreien Flecken, die an allen Körperstellen auftreten können. Im betroffenen Areal kommt es zum kompletten Verlust der pigmentbildenden  Zellen. Es wird eine Autoimmunreaktion angenommen. Familiäre Häufigkeit wurde beobachtet.

                                

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V I T I L I G O- Vortrag von Frau Dr. Silke Herold Schlosskrankenhaus in Leutenberg /Thür.

Vitiligo, die Weißfleckenkrankheit ist  kein „kosmetisches Problem“, keine „Pigmentstörung“, sondern eine Krankheit mit psychosozialer Auswirkung, bei der Pigmentzellen zerstört werden.

Ursachen

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Vitiligo/Weißfleckenkrankheit   

Dr. Schüle, Dermatologe mit langjähriger Erfahrung in Forschung, Lehre und Praxis, dessen Schwerpunkt Autoimmunerkrankungen sind, hielt einen engagierten und informativen  Vortrag über die Erkrankung, die er als Weißfleckenkrankheit bezeichnet (Vitiligo). 

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Vitiligo/Weißfleckenkrankheit


-    Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung
-    Es ist keine solitäre (alleinstehende) Erkrankung.

Dr. Schüle  erklärte die für uns komplizierte Entstehung der Erkrankung. Er gab uns die Behandlungsmöglichkeiten am Beispiel einer jungen Patientin und zeigte auch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der Fachmedizin auf.
Autoimmunerkrankung.
Es gilt als gesichert, daß es sich bei der Weißfleckenkrankheit um eine Autoimmun -erkrankung  handelt.
Nach einer noch nicht abgeschlossenen Forschungsreihe an der Universität Denver/Col.  Wird die Erkrankungsbereitschaft durch Gene weitergegeben, was nicht automatisch die Erblichkeit der Krankheit bedeutet.
Der Aussage, daß es sich im Wesentlichen um ein kosmetisches Problem handelt, wird von Dr. Schüle heftig widersprochen. Vitiligo ist keine solitäre (alleinstehende) Krankheit. Sie wird fast immer begleitet von anderen Erkrankungen: in 60 – 70 % der Fälle  von Schilddrüsenerkrankungen, etwa der Hashimoto-Thyreoiditis, einer chronischen Schilddrüsenentzündung , sowie anderer Autoimmunerkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Niere, der Leber, des Blutbilds, Multipler Sklerose, Typ I – Diabetes.
Unter den Vitiligopatienten sind 20 % von Schuppenflechte, 20 % von Neurodermitis und 7 % von Licher ruber planus  (flacher Knötchenflechte) befallen.
Dies bedeutet, daß neben Dermatologen auch Endokrinologen, Internisten und Psychtherapeuten, letztere wegen der hohen Selbstmordanfälligkeit, der größten unter den an Hautkrankheiten erkrankten Patienten, jedoch auch wegen der Abhängigkeit von seelischer Belastung der Autoimmunkrankheiten, herangezogen werden müssen.
Es heißt, daß 2 % der Weltbevölkerung von Vitiligo befallen sind.
Entstehung.
Dr. Schüle erklärt die die Entstehung der Weißfleckenkrankheit mit dem Vorhandensein von Viren des Herpes-Typs, zu denen auch das Epstein-Barr-Virus und das Zytomegalie-Virus gehören.
85 % der europäischen Bevölkerung sind Träger dieser Viren. Der „normale“ IgG-Titer in der befallenen Bevölkerung beträgt bis 1000 U/ml, während beim Vitiligoerkrankten der Titer bis auf 70000 Einheiten ansteigen kann.
Durch die Reaktion des Körpers, des Immunsystems, wird ein Prozeß eingeleitet, der mit folgenden Stichwörtern gekennzeichnet wird, die zum Ablauf der Immunaktivität des Körpers gehören: Makrophage (Freßzellen),  freie Radikale (stark reaktionsfähige Atomgruppen), H2O2 (Wasserstoffperoxid), SOD (Superoxiddismutase), Katalase (Enzym, das die Zerlegung von H2O2 in Wasser und Sauerstoff begünstigt).
Für uns Laien: durch den Abwehrkampf in der Zelle wird Wasserstoffperoxid gebildet. Dieses erzeugt weiße Flecken auf der Haut. Katalase wiederum, das Enzym, das der H2O2-Bildung entgegenwirkt, ist  bei dem betroffenen Personenkreis in geringerem Maße vorhanden als bei Nichtbetroffenen.
Therapie.
Es gibt Präparate, die dieses Prinzip, nämlich die Aufspaltiung des H2O2 durch Katalase , nutzen wollen.  Sie scheine jedoch von  nur eingeschränkter oder keiner Wirkung zu sein       (Vitix und Pseudokatalase).
Dr. Schüle empfiehlt traditionelle Behandlung bis zum Vorliegen neuer Erkenntnisse (Denverstudie s.o.), die in den nächsten Jahren hoffnungsvolle Ergebnisse für die Behandlung hervorbringen könnte.
Beim ersten Auftreten der Flecken sofort massiv immunsuppressiv vorgehen: kurzfristig hohe Dosen Kortison, anschließend Therapie mit Antioxidativa.
Dr. Schüle stellte die erfolgreiche Behandlung einer jungen Patientin vor, die zunächst mit Mineralien (Eisen, Kupfer), Vitaminen (Folsäure) und Katalasecreme  behandelt  worden war. Wegen unzureichenden Heilerfolgs wurde nach 1 ½ Jahren(die Behandlung ist immer langfristig) AUF Fumarsäure (unter Überwachung der Blutwerte – Leukozyten, Niere, Leber-)umgestellt.
Der Erfolg war bereits nach 3 Monaten sichtbar.
Begleitet wird jede Behandlung mit UV B1 – Bestrahlung. Die Lichttherapie ist nicht nur unbedenklich, sondern geradezu notwendig.
Dr. Schüle spricht sich gegen Lichtblocker aus, auch wenn die nicht betroffenen Hautteile durch stärkere Bräunung die hellen Flecken stärker hervortreten lassen. Es sollte keine Schutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor über 20 Verwendung finden.
Es wird Ganzkörperbestrahlung empfohlen, da auch die Zellen der nichtbetroffenen Haut erhöhte H2O2-Werte aufweisen.

Dr. Schüle empfahl als Ansprechpartner die ihm bekannten Dermatologen, die sich besonders mit Vitiligo befaßt haben:

Prof. Dr. med. Karin U. Schallreuter

Dr. med. Raphael Shimshoni
Dr. Raul Yaguboglu
Universität Erlangen, Vitiligo-Sprechstunde

Wir danken Dr. Schüle für seinen Vortrag, der manchen Betroffenen Hoffnung gebracht hat.
Zusammenfassung von Günter Jouy

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Vitiligo (Leucopathia acquisita) oder die Weißfleckenkrankheit

ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, die bei etwa 0,5 bis 2 Prozent der weltweiten Bevölkerung vorkommt. Typisch sind Pigmentstörungen in Form weißer, pigmentfreier Hautflecken, die langsam wachsen können, aber nicht unbedingt müssen. Die erkrankten Hautareale bilden keine neuen Melanozyten, die für die Hautfärbung zuständigen Zellen, mehr.

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Vitiligo-Ursachen und aktuelle Therapiemethoden

Vitiligo, auch Weißfleckenkrankheit genannt, ist eine Hauterkrankung die durch Pigmentverlust in Haut- und Schleimhaut gekennzeichnet ist. Die weißen Flecken der Vitiligo treten vor allem an Augenbrauen, Handrücken und Genitalbereich, unabhängig von Geschlecht, Alter und Hautfarbe auf. Die Krankheit tritt zu 50%iger Wahrscheinlichkeit von dem 20. Lebensjahr auf. In 30% der Fälle wird die Krankheit vererbt.

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Vitiligo - Die Weißfleckenkrankheit  Die Vitiligo ist eine seit langem, seit dem Altertum bekannte Hauterkrankung.

Sie zeigt sich bei Menschen durch einen Verlust von Hautpigment (Melanin) an der Haut und Schleimhaut. Die Vitiligo ist nicht so selten wie man annehmen könnte: Immerhin sind es 1-2 % der Weltbevölkerung, die an dieser Erkrankung leiden. Die Erkrankung beginnt, unabhängig vom Alter, vom Geschlecht und der Hautfarbe, wobei sie in über der Hälfte der Fälle vor dem 20. Lebensjahr beginnt. Wie ein möglicher Vererbungsmodus bei der Erkrankung besteht, weiß man noch nicht, allerdings zeigt sich eine familiäre Belastung in immerhin bis zu 30% der Erkrankungen.

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Vitiligo, was gibt es "Neues"

Medizinische Szene

Was gibt es neues?

 

PD Dr. med.

Markus Böhm

G elbwurz – Triggerfaktor

für die Vitiligo?

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