Physiologische Ursachen für nächtlichen Pruritus / Juckreiz

Was ist Schlaf?

·       Schlaf ist ein Zustand / Mit reduzierter Antwort des Körpers

·       Verminderter Bewegungsaktivität / Vermindertem Energieumsatz

·       Menschen verschlafen ca 1/3 ihres Lebens /

·       Alle Tiere schlafen in irgendeiner Form

·       Vermutlich evolutionär

·       Als Grund für den Schlaf vermutet man?

·       Energie sparen / Regeneration / Erinnerungen festigen

·        

·       Schlafentzug und Psyche

·       Im Schlaf werden Stoffwechselprodukte des Gehirns verarbeitet und das Immunsystem reguliert und verarbeitet.

·       Schlafentzug kann die Lebensqualität stark senken

·       Vermehrte Tagesmüdigkeit

·       Stimmungsschwankungen

·       Beeinträchtigung des Denkvermögens

·       Mangelnder Schlaf verschlechtert Leistung im Arbeits- und Schulbereich.

·       Schlafentzug und körperliche Schäden

·       Schlafmangel entkoppelt Ernährung und Hormonstoffwechsel

·       Höhere Grehlinspiegel, regt Appetit an und kann zu Gewichtszunahme und Fettleibigkeit führen

·       Höheres Risiko für Diabetes mellitus, Bluthochdruck, zerebrovaskulären Ereignissen und ischämischer Herzkrankheit

·       Erhöhte Antwort des körpereigenen Stresssystems

·       Erhöhter Blutdruck und Cortisolspiegel

·       Beeinträchtigte Immunfunktion und einem erhöhten Unfallrisiko

     Hautschlüsselfunktionen und zirkadiane Regulation

·       Mehrere Schlüsselfunktionen der Haut können während des Schlafens verändert sein darunter:

·       Die Thermoregulation: Am frühen Abend Kerntemperatur maximal und am frühen Morgen minimal.

·       Während des NREM- Schlafs Wärmeableitung durch weitgestellte Blutgefäße und erhöhte Hautdurchblutung . Temperaturanstieg- Juckreiz

·       Die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts und Barrierefunktion.

·       Die Hautbarrierefunktion verändert sich im Schlaf. Der Wasserhaushalt über die Haut ist in der Nacht erhöht. Damit ist die Hautbarriere „durchlässiger“ und es kann zu Irritationen kommen, welche Juckreiz erzeugen.

·                             Psychische Ursachen für Schlafmangel

·       Andere therapeutische Verfahren bei psychisch bedingten Schlafstörungen:

·       Kognitive Fokussierung (Konzentration auf angenehme und beruhigende Gedankenbilder

·       Gedankenstop ( bei nächtlichen Grübeleien durchbrechen)

·       Stressbewältigung

·       Entspannungstherapie

·       Psychotherapie ( wenn als Ursache oder als Folge der Schlafstörung psychische Probleme / Störungen vorliegen z. B. Depression)

·                         Molekulare Transmitter und psychische Faktoren

·       Weitere zirkadiana Rhythmen stellt die Ausschüttung verschiedener Transmitter dar, welche ebenfalls zu Juckreiz führen können. Zum Beispiel: Prostaglandine, Nervenwachstumsfaktor (NGF) und Zytokine, wie IL-2 und IL -31

·       Nächtlicher Pruritus kann auch eine psychologische Komponente haben.

·       Patientenmit chronischen Juckreiz haben häufig Stress und Depressionen.

·       Patienten mit depressiven Vorerkrankungen oder Stimmungen haben häufiger Störung in ihrem Schlafmuster.

·       Eine Abnahme der Menge an Qualität des Schlafes kann zu Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche und Veränderungen der Essgewohnheiten beitragen.

·                         Depressive Verstimmungen, es bildet sich ein Teufelskreis

  Schlafhygiene

·       4- 6 Stundenvor dem Schlafengehen kein Konsum koffeinhaltiger Getränke

·       Keine Rauchen während des zu Bettgehens , oder auch nachts

·       Keine alkoholischen Getränke vor dem Schlafen

·       Keine schweren Mahlzeiten. Eine leichte Nachtmahlzeit kann hingegen schlaffördernd          wirken.

·       Beseitigen oder reduzieren die Lichtquellen, Lärmgeräusche und extreme               Temperaturen im Schlafzimmer( das gilt leider auch für Fernseher und Handy)

1.    Gehen sie erst schlafen wenn sie sich müde fühlen.

2.    Wenn sie innerhalb von 15- 30 Minuten nicht einschlafen können( ungefähr         abschätzen) stehen sie auf und gehen in einen anderen Raum. Bewegen sie sich oder     lenken sie sich ab. (etwas trinken, oder lesen)

3.    Gehen sie wieder ins Bett, wenn sie sich schläfrig fühlen. Wenn sie nicht einschlafen,      wiederholen sie diesen Vorgang so oft wie nötig.

4.    Morgens zur gleichen Zeit aufstehen, auch am Wochenende.

 

Diese Informationen sind einem Online Vortrag der Uni Münster entnommen.

SkinHealthCampus e. V.

 

 

 

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