Meine erste Reise an das Tote Meer in Jordanien 2017

Dieses Jahr war es endlich soweit. Meine Reise an das Tote Meer. Ich wollte diese Reise nicht alleine antreten und entschloss, mich dieser tollen Gruppe anzuschließen. 

Der Flug, sowie der Transfer zum Hotel verliefen reibungslos. Am nächsten Tag gab es, für die "Neulinge" , eine Informationsrunde und einen Rundgang durch das Hotel, bevor es dann mit der Arbeit los ging und wir in das Solarium gingen, um sich eine Packung Sonnenstrahlen abzuholen. In der Informationsrunde bekamen wir gesagt, dass durch die starke Verdunstung des Toten Meeres ein Dunstschleier entsteht, der die UV Strahlen zwar abschwächt, wir am Anfang trotzdem aufpassen sollen nicht zu lange in der Sonne zu verweilen, bis die Haut sich an das Klima gewöhnt hat. Auch, sollten wir uns erst einmal nicht zu lange im Wasser aufhalten, da wir erst schauen sollten wie unsere Haut darauf reagiert. Schon nach fünf Minuten musste ich aus dem Wasser heraus, da meine Haut anfing leicht zu brennen und an paar Stellen rot wurde. Nachdem ich mich aber gründlich abduschte und eincremte, merkte ich, wie es von Stunde zu Stunde besser wurde. Am Abend war die Rötung verschwunden. Das einzige womit ich meine Haut pflegte war meine Lotion, um ihr Feuchtigkeit zu spenden. Von den Mitreisenden, die schon länger an der Klimareise teilnahmen, bekam man wertvolle Ratschläge. In der ersten Woche kam, durch das viele schwitzen, die Entzündung stärker hervor, da ich zum Teil "atopische Dermatitis" habe. Von Tag zu Tag wurde es jedoch besser und der Körper gewöhnte sich an das Klima, sodass man die warmen Temperaturen besser aushalten konnte. Zu der oben genannten "atopischen Dermatitis" habe ich noch "Ichthyosis", die definitiv viel Feuchtigkeit verlangte, aber ich dies durch vieles cremen wieder in den Griff bekam und die Haut wurde schön geschmeidig. Am Nachmittag gab es immer eine Kaffeerunde unter einem Naturpavillion. Wir alberten, lachten, aber auch redeten wir über das Thema Haut. Wie in einer Selbsthilfegruppe gab es informative Gespräche und man konnte sich austauschen und wertvolle Tipps erlangen. Am Anfang dachte ich, dass mir in den vier Wochen langweilig werden würde, aber in der Gruppe hatte man sehr viel Spaß. Es wurde viel gelacht und die, die wollten, konnten sich sogar für die Ausflüge eintragen. Abends wurde dann mitgebrachte Spiele, Kicker, Tischtennis oder Billard gespielt. Die Teilnehmer der diesjährigen Klimareise waren zwischen 26 und 82 Jahren alt. Ich war mit meinen 26 Jahren zwar der jüngste, jedoch war der Spaßfaktor ganz oben.

                                                                                                                                                  

Es grüßt

Riccardo