Allergien und Ernährung? PDF Drucken E-Mail

Wenn ein Patient schulmedizinisch z.B. mit Steroiden, Kortison, MTX usw. austherapiert ist, besinnt man sich meist auf die Grundzüge der Medizin wie z.B. die Ernährung.

 

„Allergien und Ernährung“:

Vortrag von Dr. Shimshoni, Krankenhaus Schoß Friedensburg

 

Durch die reine schulmedizinische Behandlung von Neurodermitis, entsteht bereits schon im Kindesalter eine Etagenverlagerung, deren Endstadium Asthma ist.
Das atopische Ekzem ( = Neurodermitis) manifestiert sich bereits im 2. bis 3. Lebensmonat.
5 bis 15 % der Bevölkerung sind mittlerweile betroffen.
Die Veranlagung zur Neurodermitis kann nur vererbt werden. Oft wird diese zusammen mit Ichthiosis oder auch mit Alopecia und Vitiligo beobachtet.
Die Neurodermitis ist eine Störung der humoralen und zellulären Immunität.
Durch die zusätzliche Belastung des Organismus mit z.B. Toxine, Infektionen, Ernährung, Stress usw. entsteht die Hautkrankheit.

Die Resistenz gegen Antibiotika steigt, da unser Körper durch z.B. Zusatzstoffe in der Ernährung schon diese Stoffe zugeführt bekommt.
Antibiotika steigern die Asthmaentstehung bei Kindern, da die Darmflora zu stark belastet wird und dadurch das Immunsystem heruntergefahren wird. Dadurch entsteht eine Überreaktion des Körpers = Allergie.
Schon Pythagoras sagt: „Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf ihn zurück !“
In der Tiermast sind teilweise schon diverse Antibiotika verboten, da Patienten durch die Zuführung mit der Nahrung auf Medikamente (= Antibiotika) nicht mehr reagieren, weil der Körper bereits resistent dagegen ist.

Die schulmedizinische Therapie gliedert sich wie folgt:

Innerlich

- Antihistaminika
- Psychopharmaka
- Glukokortikoide
- Antibiotika

Äußerlich
- Harnstoff
- Bäder
- Tee
- Glukokortikoide

Die Ursache einer Hautkrankheit (Neurodermitis, Psoriasis, Vitiligo usw.) ist nicht die Haut, aber leider wird nur die Hauterscheinung behandelt.
Die Ursache für die Hauterkrankung liegt im Körper und in den Organen.


Die Therapie der Schlossparkklinik Friedensburg:

- Untersuchung von Blut, Stuhl usw.
- Sanierung mikrobieller Herde
- Wiederherstellung der Darmflora
- Ernährungsmaßnahmen
- Ersatz fehlender Vitamine und Spurenelemente
- Psychologische Betreuung
- Äußerliche Behandlung
- Innerliche Behandlung

Anhand der einzelnen Werte wird für jeden Patienten seine eigene Ernährungsumstellung ermittelt und durchgeführt.

Das Behandlungskonzept sieht wie folgt aus:

1. Reinigung, Entgiftung, Entschlackung
2. Symbioselenkung (= Darmaufbau)
3. Ernährung
   - individuell
   - allergenfrei
   - vollwertig
4. Eigenblutbehandlung
5. Biologische Desensibilisierung
6. Homöopathie
7. Akkupunktur, Neuraltherapie
8. Psychotherapie
9. Substitution mit
   - Vitaminen
   - Mineralien
   - Spurenelementen
   - essentiellen Fettsäuren
10. Enzymtherapie
11. Immunmodulation, z.B. Thymus, UVA
12. äußerliche Salbenbehandlung (keine Kortikoide)

Der Patient muss immer gewillt sein, in der Therapie mitzuarbeiten und die Therapieansätze weiterzuführen, um einen langfristigen Erfolg zu sichern.

Ernährungsbedingte Krankheiten machten bereits 1990 rund 33 % der Gesamtkosten des Gesundheitswesens aus.
Hipokrates sagt: „Wer richtig isst, braucht keine Medizin, wer falsch isst, dem hilft keine Medizin !“
Das Motto von Dr. Shimshoni ist von Kneipp: „ Gesund ist der, der mit sich, seiner Umwelt und dem Herrgott in Frieden lebt !“

Wir müssen alle selbst wieder die Verantwortung für uns und unsere Krankheit übernehmen – sprich eigenverantwortliche Patienten werden !!!

Frau Hess bedankte sich sehr herzlich bei Dr. Shimshoni für die beiden sehr informativen Vorträge, die Dr. Shimshoni ohne irgendeine Aufwandsentschädigung in unserer Gruppe hielt.
Für diese – nicht alltägliche – Unterstützung unserer Selbsthilfegruppe möchten wir uns nochmals bedanken.
Auch bei Herrn Becker von der DAK möchten wir uns für die regelmäßige außerordentliche Unterstützung unserer Gruppe, die wir immer wieder durch die DAK außerhalb des normalen Rahmens erfahren, bedanken.

 

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