Feedback zur Klimareise 2007 Drucken E-Mail
Wie auch schon in den letzten Jahren wurde unsere Klimareise wieder ein voller Erfolg!

Mit 2 Nachzüglern waren wir insgesamt eine bunt gemischte Gruppe von 35 Personen im Alter zwischen 21 und 75 Jahren . 7 Patienten hatten eine Kostenübernahme von der Krankenkasse

Das Krankheitsbild der einzelnen Patienten war unterschiedlich. Nach meiner Einschätzung nahmen 2 Neurodermitispatienten u. 2 Pso Patienten teil, die durch ihre Erkrankung unter massiven Lebenseinschränkungen zu leiden hatten. Die Heilungserfolge verliefen im Durchschnitt sehr gut.

Das Hotel war mehr als gut belegt. Neben Frau Prof. Schallreuther, die ca. 70 – 80 Schützlinge (Vitiligos) betreute und diese alle zur Erheiterung der anderen Gäste Punkt 8 Uhr ins Meer schickte, war auch Herr Klaus Ferber vom Deutschen Vitiligo Verband mit einer Gruppe vor Ort. Der Austausch mit diesen Patienten eröffnete eine ganz neue Sicht zu dieser Erkrankung. Mit einer weiteren großen PSO Gruppe aus Österreich schlossen wir schnell eine herzliche Freundschaft, da sie u. a. auch ihre männlichen Teilnehmer als „Leihtänzer“ für unsere überwiegend aus Frauen bestehenden Gruppe zur Verfügung stellte.

Die Atmosphäre im Hotel konnte man trotz der starken Belegung als angenehm bezeichnen.

Auch der Chefkoch mit seinen Angestellten gab sein Bestes, wofür wir ihm nachträglich noch unseren Dank aussprechen möchten. Individuelle Betreuung erhielten die Durchfallpatienten mit Tees, Spezialmix und Suppen.

Als besonderen Ansprechpartner möchte ich noch Ayman erwähnen und danken, dessen Einsatz für die Gruppe über das Übliche hinausging.

Auch das Klima spielte mit, das Wasser war angenehm warm und die Lufttemperatur gut zu ertragen, besonders für die älteren Teilnehmer. Der Reisezeitpunkt eignete sich ebenso noch für die Neurodermitispatienten, da sie sich überwiegend im Halbschatten aufhalten konnten und das Chlorwasser mieden.

Gelegentlich wurden selbst meine „Erste-Hilfe- Kenntnisse“ erforderlich, jedoch hatten wir die Situation jederzeit schnell im Griff.

Zu unserem gelungenen Aufenthalt trugen auch die individuellen Ausflüge z. B. „Schlafen im Wadi Rum“, Besuch des Jordantals, Mont Nebo, die Taufstelle und eine Fahrt nach Petra bei.

Zu meinem persönlichen Bedauern kann man auch in Jordanien die Bausünden, wie sie bereits in Israel gemacht wurden, beobachten. Kritisch gibt es einen  weiteren Umweltaspekt zu erwähnen. So schön die künstliche Bepflanzung auch für das Auge scheinen mag, darf man nicht vergessen, dass rund um das Tote Meer eigentlich die Wüste „lebt“. So ist der Wasserspiegel bereits wieder merklich gesunken.

 

Fazit: Die Gruppe war super! Der Aufenthalt äußerst gelungen! Tolles Feedback! 

Herzlichen Dank an das Reisebüro Freimuth in Minden für die Spende!

Schon jetzt freue ich mich auf unsere nächste Reise am 31. 05. 2008

 Margitta freut sich!

 

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